Stoßwelle

MAINDO – ist seit 2012 zertifiziertes Zentrum für Stoßwellenanwendung

Yvonne Delhasse fertigte Ihre Doktorarbeit im Bereich der Stoßwellenforschung (Thema der Dissertation: Stoßwelleninduzierte Mechanotransduktion bei humanen mesenchymalen Stammzellen) an der Deutschen Sporthochschule Köln an. Ihre Forschungsergebnisse wurden auf den internationalen Kongressen der ISMST (International Society for Medical Shockwave Treatment) in Kanada, Frankreich und Italien präsentiert. Durch die enge Zusammenarbeit mit Dr. med. Helmut Garrelt Neuland konnten wichtige Sportmedizinische Kenntnisse angeeignet werden.

Einsatzgebiet Stoßwelle: Kalkschulter, Tennisellebogen, Fersensporn u. Co.

Zu den klassischen Indikationen der Stoßwelle zählen der Tennisellebogen (Epicondylitis radialis), die Kalkschulter (Tendinitis calcarea), der Fersensporn (Fasciitis plantaris) sowie die Behandlung von Pseudarthrosen (nicht heilende Knochenbrüche). Sehr erfolgreich werden sie auch bei der Achillodynie (Schmerzen der Achillessehne), dem Patellaspitzensyndrom (jumpers knee), beim Trochanter- Schmerzsyndrom der Hüfte und beim Adduktorensyndrom eingesetzt. Bei allen muskulären Verspannungen kann die Stoßwelle schnelle Abhilfe verschaffen. Ebenfalls lassen sich bindegewebige (Faszien) Verklebungen lösen und Narbengewebe entstören.

Die Applikation der Stoßwelle erfreut sich im Leistungssport immer größerer Beliebtheit. Die komplette Indikationsliste findet man in den Leitlinien der DIGEST (deutschsprachige internationale Gesellschaft für extrakorporale Stoßwellentherapie).

Was sind Stoßwellen?

Stoßwellen sind akustische Wellen, die in Luft oder Wasser durch explosionsartige Prozesse entstehen. Als Naturphänomen findet man Stoßwellen in Form von Blitzen. Im medizinischen Einsatz wurden sie ursprünglich in der Zertrümmerung von Harn- und Gallensteinen eingesetzt. Aufgrund der vielen positiven Wirkungen, werden sie seit vielen Jahren erfolgreich in der Orthopädie eingesetzt. Man unterscheidet physikalisch gesehen die Stoßwelle von der Druckwelle (radiale Stoßwelle), die im medizinischen Sprachgebrauch jedoch oft unter dem Begriff Stoßwelle zusammengefasst werden.

Warum Stoßwelle?

Die Stoßwellen wirken als mechanischer Reiz auf die körpereigenen Zellen und das Gewebe ein und führen zu zellbiologischen Reaktionen (Mechanotransduktion). Diese Reaktionen können sich positiv auf das Heilungsverhalten auswirken. Da die Stoßwelle über die körpereigenen Selbstheilungskräfte arbeitet, ist sie sehr nebenwirkungsarm. Es werden im Vergleich zu den meisten anderen Behandlungsinterventionen nicht nur die Symptome bekämpft, sondern die Ursachen behoben.

MAINDO-Stoßwellenbehandlung

Kenntnisse der chinesischen Medizin und diverser Schmerztherapien fliessen in die MAINDO- Stoßwellenanwendung mit ein. Die Nachhaltigkeit der Stoßwellenanwendung wird über Bewegungsinterventionen mit dem hauseigenen Bewegungskonzept MAINDO mobility maximiert. Es handelt sich bei der MAINDO-Stoßwellenanwendung um eine kombinierte Anwendung zur Prävention von Schmerzen am Bewegungsapparat. Sie dient der Steigerung schmerzreduzierter Beweglichkeit.